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WACHOLDER

Wacholder (deutsch), Hapusha oder Vapusha (Hindi)

Herkunftsländer

Italien, Ungarn, Nordamerika und Himalaya

Ayurvedische Eigenschaften

Schwer, trocken, schnell wirkend, erhitzend

Geschmack

scharf, bitter


Energetisch

erhitzend

Verdauungswirkung

scharf

Wirkung auf Doshas

Kapha und Vata vermindernd,
Pitta erhöhend

Traditionelle Ayurvedische Anwendungen

Harntreibendes Mittel, wird oft mit Eibisch zusammen verordnet Antiseptische, blähungswidrige und verdauungsfördernde Wirkung. Es wird bei Wassersucht, Ödemen, Gelenkschwellungen, Diabetes, Verdauungsschwäche und Schwäche des Immunsystems angewendet. Die schmerzlindernde Wirkung kommt bei Rheumatismus, Ischias, Arthritis zum Einsatz. Wacholder kann resistente Bakterien beseitigen und reinigen den Geist. Bei Taubheit kann der Saft des Wacholders ins Ohr geträufelt werden. Er stimuliert die Nerven und kann deshalb bei Lähmungen, Taubheit und anderen Erkrankungen der Nerven eingesetzt. Bei gestörter Menstruation oder Weißfluss ist er auch gut geeignet.

Westliche Anwendungen

Aufgrund seiner harntreibenden, entgiftenden und antiseptischen Eigenschaften wird W. zur Entwässerung, Blutreinigung und bei Infektionskrankheiten der ableitenden Harnwege verwendet. Innerlich wird er bei unspezifischen Oberbauchbeschwerden und Verdauungsbeschwerden wie Aufstoßen, Sodbrennen, Blähungen und Völlegefühl. Ebenso hilft W. bei niedrigem Blutdruck, bei Entzündungen der Haut wie Ekzeme, Akne und Geschwüre und lindert Krämpfe während der Mensis. Äußerlich kann er als Badezusatz bei rheum. Beschwerden eingesetzt werden.

Darreichung und Dosierungen

Beeren ganz, gequetscht oder gepulvert für Aufgüsse und Abkochungen, Ätherische Öle

Rezept für heißen Aufguss

1 TL gequetschte Beeren mit einer Tasse Wasser aufbrühen- 5 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Dreimal tgl. 1 Tasse trinken. Tagesdosis: Fruchtpulver 3-5g, Öl 1 bis 2 Tropfen zur Steigerung des Appetits oder 4-6 Tropfen als Diuretikum

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Petersilienwurzelsuppe mit Lauch

Zutaten für 4 Personen:

  • Ghee oder Olivenöl
  • 1 große Zwiebel
  • 300 g Petersilienwurzeln
  • 2 Stangen Lauch
  • 3 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Teelöffel gemörserten Anis
  • abgeriebene Schale und Saft ½ Zitrone
  • ¾ bis 1l warme Gemüse- oder Fleischbrühe
  • 2 Bund Petersilie
  • 200ml Creme fraiche
  • 1 Tl. gemahlener Kreuzkümmel
  • Salz
  • 1 Tl. brauner Zucker

Zubereitung

Zwiebel, Petersilienwurzeln und Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden.

Den Lauch putzen, in feine Ringe schneiden und gut waschen, trocken schleudern. Ghee in einem großen Topf erhitzen und die gemörserten Anissamen darin unter Rühren für ca. 3 Minuten anbraten. Die Zwiebel zugeben und ebenfalls für 3 Minuten glasig dünsten.

Das klein geschnittene Gemüse und die Zitronenschale dazugeben und kurz unter Rühren anschwitzen.

Mit so viel warmer Brühe aufgießen, dass das Gemüse knapp bedeckt ist – so wird die Suppe von der Konsistenz sehr sämig. Wer sie flüssiger mag, gießt einfach mehr Brühe zu.

Die Suppe bei mittlerer Temperatur und geschlossenem Deckel zum Kochen bringen. Die Hitze etwas reduzieren – die Suppe soll nur noch ganz sanft köcheln.

Das Ganze 20 Minuten geschlossen garen und in der Zwischenzeit die Petersilie waschen, trocken schütteln und sehr fein hacken. Etwas zur Dekoration zur Seite stellen.

Die Petersilie und die Creme fraiche mit dem Mixer pürieren. Nach Ende der Garzeit die Suppe von der heißen Platte ziehen und langsam 2/3 der Petersilien-Creme fraiche unterziehen. Dann die Suppe pürieren und mit Kreuzkümmel, Salz, Zucker und Zitronensaft abschmecken.

Mit der restlichen Petersilien-Creme fraiche und frischer Petersilie garniert servieren.

Wirkweise

Petersilienwurzeln sind süß, leicht scharf und warm, sie stärken die Milz und entspannen die Leber, bauen Blut auf und wirken gleichzeitig entwässernd. Petersilie ist bitter, leicht scharf , zusammenziehend und warm, sie wirkt ebenfalls entwässernd und festigt die Nieren, sie kann bei Blasenentzündung helfen. Lauch ist süß, scharf und warm, er erwärmt die Mitte und die Nieren, bewegt das Blut und die Energie, er kann Rückenschmerzen lindern.

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Heilpraxis

In meiner Praxis wende ich verschiedene Ausleitungsverfahren an, die Vorraussetzung sind, um den Körper in seiner Heilarbeit zu unterstützen. Zu Beginn einer jeden Therapie steht die Entgiftung und damit das Entledigen von Stoffwechselschlacken und Giften aus dem Gewebe. Dies kann, je nach Störung und Konstitution folgende Art sein:

Aderlass

Der Aderlass ist eine Behandlungsmethode, bei der dem Patienten Blut entzogen wird. Bei dem Aderlass wird Blut aus der Vene entnommen. Die Menge des entnommenen Blutes ist abhängig vom Alter, Geschlecht und Konstitution des Patienten. Durch den kontrollierten Blutverlust wird im Körper ein Reiz gesetzt, der das Rückenmark veranlasst, möglichst schnell neue Blutkörperchen zu bilden. Durch die hohe Anzahl der neuen, jungen Blutkörper fließt frisches, energiereiches Blut durch den Körper. Das hat zur Folge, dass die Selbstheilungskräfte des Körpers über die Aktivierung des Immunsystems angeregt werden.

Die Ausleitung von Blut aus der Vene wurde zu allen Zeiten zur Behandlung von solchen Krankheiten benutzt, bei denen das Blut bzw. die Überfüllung mit Blut als krankmachender Faktor angesehen wurde.

Anwendung: z.B. bei Bluthochdruck, akute entzündliche Erkrankungen, Krankheiten mit Vermehrung roter Blutkörperchen, venöse Blutfülle (Hämorrhoiden, Krampfadern).

Baunscheidtieren

Diese alte Sticheltechnik kann bei folgende Erkrankungen helfen: Rheumatischer Formenkreis, Gelenkerkrankungen, Wirbelsäulen-und Bandscheibenbeschwerden, Spannungskopfschmerz, Erkrankungen der oberen Luftwege, wie Bronchitis; Neuralgien, wie Migräne; Erkrankungen innerer Organe über die Reflexzonen.

Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie ist auch ein ausleitendes Heilverfahren und wird seit tausenden von Jahren angewendet. Gute Therapieerfolge sind z.B. bei venösen Stauungen, wie Krampfadern oder Thrombosen; Blutergüsse, Ulcus cruris, neuralgische Schmerzen, Angina pectoris, Bluthochdruck, Sehnenscheiden-oder Schleimbeutelentzündungen, Asthma bronchiale, Bronchitis, Entzündungen der Haut, Rheumatische Erkrankungen, Kopfschmerzen, Tinnitus und bei Wundheilungsstörungen bekannt. Blutegel werden einzeln auf akut entzündete Hautareale gesetzt, wo sie Blut ansaugen und dabei eine Vielzahl von entzündungshemmenden und gerinnungsaktiven Substanzen freisetzen.

Eigenblut-Therapie

Diese Therapie stellt eine Umstimmung des Organismus dar-die Korrektur eines krankhaft gestörten Gleichgewichts. Es wird die Fähigkeit des menschlichen Organismus genutzt, diese Störung durch Eigenregulation zu kompensieren. Körpereigene Abwehrkräfte werden aktiviert und der Körper wird in seiner Selbstheilungskraft unterstützt. Sehr gute behandeln lassen sich folgende Krankheiten: akute und chronische Erkrankungen der oberen Luftwege, Infektanfälligkeiten, Schlafstörungen, Nachlassen der Drüsentätigkeiten, chronische Schmerzzustände, klimakterische Beschwerden, wie Depressionen, Hitzewallungen, Dermatosen, Ekzeme und Furunkulose

Schröpfen

Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren welches zu den ausleitenden Verfahren zählt. Diese Therapieform fand schon im Mittelalter Verwendung. Beim Schröpfen wird mit Hilfe von Saugglocken ein Unterdruck auf bestimmten Hautarealen erzeugt. So entsteht ein Reiz im Organismus, der Blockaden auflöst. Es gibt für unterschiedliche Symptome oder Erkrankungen 3 verschiedene Arten: Blutiges Schröpfen, unblutiges Schröpfen und die Schröpfkopfmassage. Anwendung findet das Schröpfen z.B. bei Menstruationsstörungen, Schmerzen im Rücken, Bluthochdruck, Ischialgie, Lymphstauungen und Wassereinlagerungen, bei Schwächezuständen und zur Aktivierung des Immunsystems.

Ohrakupunktur-Nadelstiche mit schneller Wirkung

Akupunktiert wurde schon vor mehr als 2.000 Jahren. Bekannt ist, dass im alten Ägypten mit Hilfe von Ohrpunkten Schmerzen gelindert wurden. Über die Handelsstraßen wurde die Methode vermutlich nach Persien, Afrika, Indien und im Mittelmeerraum verbreitet.

Die Wirkung der Ohrakupunktur erfolgt in der Regel schneller als bei der Körperakupunktur. Die Signale der Ohrakupunktur erreichen -im Gegensatz zur Stimulation der auf dem übrigen Körper befindlichen Akupunkturpunkte -direkt über eine kleinere Anzahl von Nervenschaltungen die zentralen Gehirnstrukturen. Damit erzielt die Ohrakupunktur sehr schnell eine Wirkung. Die Stichtiefe beträgt einen bis zwei Millimeter.

Viele chronische Erkrankungen sind schulmedizinisch nur schwer zu behandeln. Medikamente können die Symptome bestenfalls lindern oder unterdrücken, jedoch nicht heilen. Der Einsatzbereich der Ohrakupunktur deckt ein weites Spektrum ab. So werden mit ihr vorwiegend Schmerzzustände aller Art (insbesondere funktionelle Schmerzen) behandelt, ferner Kopfschmerzen und Migräne, Bronchitis, Asthma, Heuschnupfen, Allergien, Hauterkrankungen, Störungen von Magen und Darm, Stoffwechselerkrankungen, Augenerkrankungen, Infektanfälligkeit, Reizblase, Entzündungen der Prostata, unerfüllter Kinderwunsch, männliche und weibliche Fruchtbarkeits-beziehungsweise Hormonstörungen, Suchterkrankungen, schluckauf oder Schlafstörungen.

Medikamentöse Therapie

Bachblüten

sind wirkungsvolle Naturheilmittel, die 1930 von Eduard Bach entdeckt wurden. Sie wirken positiv auf die Seele, bringen uns ins Gleichgewicht und regen die Selbstheilungskräfte an. Bachblüten geben Kraft und Klarheit, um das Leben auch in schwierigen Phasen zu meistern. Sie haben keine Nebenwirkungen, sofern sie richtig kombiniert werden. Für jede Situation und Mensch gibt es eine spezielle Mischung, die ich gern mit ihnen zusammen im Gespräch heraus arbeite.

Ähnlich wie in der Homöopathie werden durch Bach-Blüten fehlregulierte seelische und darüber hinaus auch körperliche Prozesse harmonisiert. In der Bach-Blütentherapie geht man davon aus, dass jeder körperlichen Krankheit eine seelische Gleichgewichtsstörung aufgrund geistiger Missverständnisse vorausgeht, die sich in disharmonischen Verhaltensmustern äußert wie z.B. unangebrachtes Schuldgefühl, übertriebener Durchsetzungswille, unerklärliche Ängstlichkeit etc.

Darmsanierung

Ist der Darm durch eine langjährige Fehlernährung und anderen Faktoren überlastet oder bereits geschädigt, so kann er seinen lebenswichtigen Aufgaben nicht in ausreichender Weise nachkommen. Das hat gravierende Folgen für den gesamten Organismus, wovon die üblichen Verdauungsbeschwerden noch die harmlosesten sind. "Der Tod sitzt im Darm … " ist ein altes Sprichwort und drückt die Wichtigkeit der Gesunderhaltung dieses Organs aus.

Da sich eine eingeschränkte Darmfunktion und mangelhafte Darmgesundheit auf den ganzen Körper auswirken wird, können sehr vielfältige Symptome auftreten, darunter auch solche, die niemand primär mit dem Darm in Verbindung bringt, wie z. B. Allergien, Rheuma etc., die aber verschwinden oder gelindert werden können, so wie dem Verdauungssystem die nötige Aufmerksamkeit gewidmet wird.

Organreinigungen, Entgiftung und Entschlackung

Vorzugsweise in den Übergangsjahreszeiten sollte man regelmäßig seinem Körper einer Organreinigung unterziehen. Dies ist eine wichtiger Punkt, um dauerhaft gesund zu bleiben oder chronisch gewordene Zustände im Körper spürbar zu verbessern. Bevor man mit einer medikamentösen Therapie beginnt, solle der Körper frei sein von schädlichen Ablagerungen.

Die größte und wirkungsvollste Reinigung ist die Panchakarmakur, die stationär in Indien oder in Deutschland angeboten wird. Diese Kur reinigt tief den gesamten Organismus und verjüngt den Körper dadurch um Jahre! Der Alterungsprozess wird rückgängig gemacht! Hat man nicht so viel Zeit für diese Kur, die erfahrungsgemäßmindestens 4 Wochen durchgeführt werden muss, kann seinen Körper mit Organreinigungen -und entgiftungen helfen. In meiner Praxis ist es möglich 1-3 Tage eine kleine Kur durch zu führen. Je nach Bedarf erstelle ich einen Plan, der Ernährungsempfehlungen, Therapien, Anwendungen und Kräuter beinhaltet. Diese Zeit bewirkt effektiv und spürbar eine positive Veränderung im Körper, sie fühlen sich leicht und wie neu geboren!

Zweimal im Jahr findet eine von mir angeleitete ayurvedische Yoga-Frauen-Fastenwoche statt in einer kleinen Pension in Sachsen. Dazu lesen sie…

Konzepte

In meiner Praxis biete ich Ihnen für verschiedene Erkrankungen umfangreiche Konzeptlösungen an, die ich anhand ihrer individuellen Beschwerden und ihrer Konstitution erstelle. Darin fließt das Wissen des Ayurveda ein, die Ohrakupunktur, Ausleitungsverfahren, Ernährungsempfehlungen, usw. Dabei wird der Mensch immer in seiner Ganzheit betrachtet und danach wird von mir in individuelles Programm zusammengestellt. Gute Erfolge erziele ich, gemeinsam mit Ihnen, bei folgenden Erkrankungen:

  • Raucherentwöhnung, Suchtbehandlung allgemein
  • Allergiebehandlung
  • Gewichtsreduktion: "Natürlich schlank" - richtig abnehmen und dauerhaft
  • Ungewollte Kinderlosigkeit
  • Migräne
  • Tinnitus
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Behandlung vieler chronischer Erkrankungen, wie Bronchitis, Darmerkrankungen, harnableitendes System, Herz-Kreislauferkrankungen, Erkrankung der weiblichen und männlichen Organe, Hauterkrankungen, Psychische Beschwerden, wie Angst und Panik
  • Umkehrung des Alterungsprozesses
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